Projektkoordination

Anja Demme
Max Röhr
Eva Steinberg

KinderStärken e.V.
im Auftrag des Landkreises Stendal
Tel: 03931/ 2187 3847

Projektleitung und Geschäftsführung
Susanne Borkowski

Projektförderer




Landkreis Stendal

JustiQ - Jugend stärken im Quartier

Sich beteiligen und das eigene Lebensumfeld mitgestalten

Die Altmark ist eine der am stärksten vom demografischen Wandel betroffenen Regionen Deutschlands. Kinder und Jugendliche an der Gestaltung ihres Lebensumfeldes aktiv mitwirken zu lassen, kann den demografischen Wandel mildern, weil es Identität stiftet und Haltefaktoren stärkt.

Des Weiteren können junge Menschen kommunalen Verantwortungsträger_innen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft wertvolle Hinweise geben, die diesen als Entscheidungsgrundlage dienen können. Insbesondere im ländlichen Raum ist dies mit schrumpfenden Regionen und wegbrechenden Strukturen von großer Bedeutung.
Kreative Formen sind mehr denn je gefragt, damit sich junge Menschen in die Gesellschaft einbringen und Themen, die sie interessieren, mitgestalten.
Und nicht zuletzt ist es gemäß der UN-Kinderrechtskonvention das gute Recht von Kindern und Jugendlichen, sich auch auf der kommunalen Ebene zu beteiligen.

JustiQ in der Verbandsgemeinde Seehausen und in Osterburg

In regelmäßigen Abständen finden Ideenwerkstätten statt, in denen junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren aus der Verbandsgemeinde Seehausen nach bewährter "Stadtdetektive"-Art sammeln, was die Verbandsgemeinde aus ihrer Sicht attraktiv und lebenswert macht. So decken sie ‚Schätze‘ auf. Sie machen aber auch auf Problemstellen aufmerksam und überlegen gemeinsam, welche Lösungen und Verbesserungsvorschläge sich daraus ergeben. Die jungen Menschen verwenden dafür sowohl Offline- (z. B. Fotos und kleine Videoclips mit Smartphones) als auch Online-Angebote (z. B. das onlinebasierte Computerspiel ‚Minecraft‘, WhatsApp-Gruppe).

In einer abschließenden Kinder- und Jugendkonferenz diskutieren die Beteiligten dann mit kommunalen Verantwortungsträger_innen ihre Ergebnisse im Hinblick auf Umsetzungsmöglichkeiten. Die Verantwortung  für diese Anliegen übernehmen die Beteiligten gemeinsam in richtigen Patenschaftsverträgen. Sie dienen als Grundlage zur Umsetzung der vereinbarten Punkte.

Der Förderzeitraum erstreckt sich vom 01.09.2015 bis 31.12.2015.

 

JustiQ in Tangerhütte

 

Das Projekt „JustiQ – Jugend stärken im Quartier“ zielt auf die Begegnung zwischen Jugendlichen mit Migrationshintergrund und Jugendlichen aus dem ländlichen Raum ab. Mittels verschiedener Methoden, sollen Vorurteile und diskriminierende Sichtweisen diskutiert und abgebaut und interkulturelle Kompetenzen gestärkt werden.

Eigeninitiative und Organisationsfähigkeit zum Beispiel konnten Jugendliche  aus der Einheitsgemeinde Tangerhütte gemeinsam bei der Planung und Durchführung von Beiträgen für das Martinsfest unter Beweis stellen oder stärken. In der Mehrzweckhalle Lüderitz schminkten Kinder und Jugendliche einander in vielfältigen Farben.