Projektkoordination

Benjamin Ollendorf
KinderStärken e.V.
im Auftrag des Landkreises Stendal

Tel: 03931/ 2187 4872
Mobil: 0157 55 90 96 31
EMail: pfd-stendal(at)kinderstaerken-ev.de

Projektleitung und Geschäftsführung
Susanne Borkowski

2. Runde für Demokratie-Projekte im Landkreis Stendal

Mit der Umsetzung des Projektes "Partnerschaft für Demokratie" unterstützt der Landkreis Stendal Personen, Initiativen, Institutionen und Vereine, sich für ein demokratisches, gewaltfreies und weltoffenes Miteinander in der Region einzusetzen. 

Nachdem schon acht Demokratie-Projekte im Landkreis Stendal bewilligt wurden, geht nun ein neuer Aufruf in die 2. Runde. Mehr Informationen sowie die Antragsformulare sind unter Punkt "Partnerschaft für Demokratie Landkreis Stendal" zu finden.

Acht Demokratie-Projekte für Stendal

Bis März waren Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt Stendal aufgerufen, Aktionen gehen den Rechtsruck und für eine demokratische und tolerante Region zu entwickeln. Die ehrenamtlichen Mitglieder der Demokratiepartnerschaft standen vor der großen Herausforderung, aus 14 spannenden Anträgen auswählen zu  müssen.

Schließlich wurden acht Aktionen bewilligt und vom Oberbürgermeister feierlich übergeben (Foto unten):

1.    Diakoniewerk Osterburg e.V. – „Ich verstehe Dich und ich verstehe mich“

Schülerinnen und Schüler der Förderschule "Pestalozzi" sind häufig mit Ausgrenzung konfrontiert. In einem 2-tägigen Filmworkshop in den Sommerferien können sie diese Erfahrungen aufarbeiten und ihre eigenen Hinweise und Botschaften für andere Menschen aufnehmen. Der Film soll für Akzeptanz und Toleranz gegenüber Schülerinnen und Schülern von Förderschulen werben und wird von den Kindern einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

2.    Förderverein der Sekundarschule „Diesterweg“ – „Erfahrungswelt Politik“.

Der Förderverein möchte interessierten Jugendlichen die Möglichkeit bieten, sich mit der jüngsten Deutschen Geschichte auseinanderzusetzen, um rechtsextreme Darstellungen der Geschichte besser hinterfragen zu können. Hierzu werden Ausflüge und Workshops organisiert. Die Jugendlichen arbeiten ihre Erfahrungen für andere auf und präsentieren diese an einem Tag der Demokratie. 

3.    Förderverein der Sekundarschule „Wladimir Komarov“ – Meinungs- und Pressefreiheit in Stendal aus der Sicht von Jugendlichen

In einem außerunterrichtlichen Projekt im Nachmittagsbereich untersuchen Jugendliche die Bedeutung freier Berichterstattung für Demokratien. Dazu möchten sie den Nachrichtenmacherinnen und - Machern direkt über die Schulter schauen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Sie wollen fragen, wie diese mit dem Vorwurf "Lügenpresse“ und antidemokratischen und rassistischen Einstellungen umgehen, wie es mit der Glaubwürdigkeit der Medien aussieht, ob unsere Medien gelenkt sind, u.v.m. Die Erkenntnisse sollen von den Jugendlichen zu einem Comic aufgearbeitet werden, der dann anderen Jugendlichen sowie Erwachsenen zur Verfügung steht.

4.    Herz-statt-Hetze Stendal - „Dialogforen“

„Herz statt Hetze Stendal“ ist ein Netzwerk von Stendaler Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Unternehmen, Bündnissen, Netzwerken und Parteien. Die ehrenamtlich Engagierten beabsichtigen der rechtspopulistischen Vereinnahmung gesamtgesellschaftlicher Themen entgegenzuwirken. Dazu wollen sie auf ganz verschiedene Art und Weise den Dialog, gerne auch mit kritischen, Bürgerinnen und Bürgern, suchen. Debattiert werden Themen wie: Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Religionen, braucht es eine Leitkultur, soziale Gerechtigkeit, u.v.m. Das Bündnis lädt alle Interessierten ein, an diesen Dialogen mitzuwirken und bietet ihnen ein Training an, in dem sie lernen, wie sie rechtspopulistische Parolen entlarven und ihnen aktiv widersprechen können. Interessierte können sich gerne melden: www.herz-statt-hetze-stendal.de.

5.    Icatat e.V. - „Namen spiegeln“

„Migration gab es schon immer“. Unter diesem Motto wird Biografie-Arbeit für Alt- und Neubürgerinnen und Bürger organisiert. Diese kommen zusammen und erarbeiten Hinweise zu unserem Namen, den Namen unserer Herkunftsorte und Straßen sowie diversen Geschichten, die sich darum sammeln. Einbezogen werden auch Reisebeschreibungen, Kinderreime, Anekdoten, Erzählungen, Lieder, Erinnerungen von neuen und alteingesessenen Altmärkerinnen und Altmärkern.                       

6.    Initiative „Denken ohne Geländer“ - Netzwerkaufbau zur Verstetigung der Stendaler Gedenkwoche zum Tag der Befreiiung von Ausschwitz

Bereits 2016 und 2017 wurde die Gedenkwoche an die Opfer des Nationalsozialismus zum Tag der Befreiung von Auschwitz organisiert und zählte jeweils zwischen 600 und 700 Teilnehmende aller Altersgruppen. Um die Woche langfristig unabhängiger von der befristeten Projektfinanzierung zu machen, soll in 2017 ein breites Netzwerk initiiert werden und dieses soll die Woche gemeinsam planen.  

7.    Lebendige Steine e.V. - „Vielfaltsdetektive“

Kinder zwischen 4 bis 12 Jahren aus dem Stadtteil Stendal-Stadtsee gehen auf Entdeckungsreisen an Orte der Lebenshilfe, in Aufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete und in religiöse Bauten und Gemeinden. Hier lernen sie neue Menschen und Lebenswelten kennen und setzen sich mit eigenen Vorurteilen auseinander. Anschließend werden die Kinder selber Gastgebende und organisieren Willkommensnachmittage bspw. für Seniorinnen und Senioren oder Unternehmerinnen und Unternehmern. Hierbei kommen sie über Ausgrenzung ins Gespräch. Alle Erfahrungen werden an einer Wand der Vielfalt verewigt. Diese wird feierlich mit allen Gästen eröffnet.

8.     SJD - Die Falken - „Politik Café“

Die Falken wollen politische Veranstaltungen in Stendal organisieren und langfristig junge und junggebliebene Stendalerinnen und Stendaler motivieren, politisch aktiver zu werden.

Hintergrund:

Die Hansestadt Stendal beteiligt sich am Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“, welches vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und von KinderStärken e.V. koordiniert und umgesetzt wird.

Hinweis: Die Veröffentlichungen stellen keine Meinungsäußerung des BMFSFJ und es BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autor*innen die Verantwortung.


 

Demokratieförderung 2017: Bis zu 5000,-€ für Ihre Ideen (abgeschlossen)

PfD Landkreis Stendal: Klicken Sie HIER, wenn Sie sich in den Einheits- und Verbandsgemeinden (einschließlich ihrer Ortsteile) engagieren wollen: Arneburg-Goldbeck, Bismark, Elbe-Havelland, Havelberg, Osterburg, Seehausen, Tangerhütte, Tangermünde.

PfD Hansestadt Stendal und Ortsteile: Klicken Sie HIER, wenn Sie etwas in der Hansestadt Stendal und ihren Ortsteilen bewegen wollen.

Die Begleitausschüsse der Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Stendal und der Partnerschaft für Demokratie der Hansestadt Stendal vergeben bis zu 5000,-€ für Ihre Aktionen!

Denkbar sind Honorare und Sachmittel für Begegnungen, Feste, politische Veranstaltungen, Theaterstücke, Fortbildungen, gemeinsame Ausflüge zu Museen und Gedenkstätten, Koch-, Bastel-, Sport-, Filmabende und vieles mehr. Wichtig ist, dass diese Demokratie und Vielfalt fördern und/ oder sich mit Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit auseinandersetzen.

KinderStärken e.V. koordiniert die beiden Partnerschaften. Wenn Sie Interesse haben, Ihre Ideen mit absprechen wollen, Unterstützung und Beratung wünschen, dann dann melden Sie sich gerne bei uns (Kontakt siehe rechts).

Die Partnerschaften für Demokratie des Landkreises Stendal und der Hansestadt Stendal sind Teil des Bundesprogrammes "Demokratie leben!" welches vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Weitere Informationen sowie die Richtlinie des Programmes als Grundlage der Förderung finden sie unter: https://www.demokratie-leben.de/

 

Projektträger

Landkreis Stendal            

Projektförderer

 

Weitere Informationen zum Bundesprogramm unter: www.demokratie-leben.de & www.bmfsfj.de   

Zweite Konferenz für DEMOKRATIE und VIELFALT im Landkreis Stendal

Auf der ersten Demokratiekonferenz im Juni 2015 haben über 120 Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung Ideen entwickelt, wie sich die Kultur der Weltoffenheit und Demokratie im Landkreis Stendal sichern und stärken lässt. Auf Basis dieser Ideen wurden seither über 70 Projekte und Aktionen im Rahmen des Landkreisprojektes „Partnerschaft für Demokratie“ von vielen Engagierten in der gesamten Region umgesetzt. Um die Lebensqualität ALLER Menschen im Landkreis zu sichern, gilt es, das große positive Engagement aufrecht zu erhalten. Der Landkreis Stendal bittet alle, sich weiterhin aktiv einzubringen und lädt herzlichst zur zweiten Konferenz für Demokratie und Vielfalt im Landkreis Stendal ein.

Am Mittwoch, den 19.10.2016, in der Zeit zwischen 14:00 Uhr – 18:00 Uhr, im Landratsamt, Hospitalstraße 1-2, 39576 Hansestadt Stendal,

Die Einladung finden Sie hier: EINLADUNG

Beschreibungen der Thementische finden Sie hier: THEMENTISCHE

Anmeldungen gerne bis zum 05.10.2016 an KinderStärken e.V., Tel./ WhatsApp: 0157 5590 9631, Email: pfd-stendal@kinderstaerken-ev.de, Fax: 03931 2187 3878, Website: www.demokratie-stendal.de, Facebook: Partnerschaft für Demokratie Landkreis Stendal

 

Beschreibung der Thementische

1.    ICH – DU - WIR – IHR – Jede/r Einzelne zählt!

Mit und für Jugendliche des Landkreises Stendal & Mathilde Grauer-Nottrott – KinderStärken e.V.

In eurer Schule, in der Nachbarschaft oder in eurer Stadt werden Leute wegen ihrer Kleidung, Sprache oder Hautfarbe angepöbelt? Es bleibt nicht bei Anpöbeleien, sondern es wird weiter gedemütigt oder sogar körperlich angegriffen? Ihr hört Begriffe wie Diskriminierung, Menschenfeindlichkeit, Rassismus, Rechtsextremismus – aber auch Toleranz, Courage, Weltoffenheit, Demokratie? Ihr wollt euch für mehr Toleranz und Demokratie im Landkreis Stendal einsetzen, ihr wollt euer Umfeld aktiv mitgestalten? Wie kann das gelingen?

Das wollen wir mit Euch zusammen überlegen! Welche Ideen habt ihr dazu? Macht ihr vielleicht schon was, setzt ihr euch bereits irgendwo ein, seid ihr in Gruppen aktiv? Wir stellen euch Möglichkeiten vor, wie ihr Euch innerhalb und außerhalb der Schule einsetzen könnt. Ihr könnt direkt mit Jugendlichen sprechen, die sich bereits für ein gutes Zusammenleben ALLER Menschen im Landkreis Stendal einsetzen. Gemeinsam überlegen wir uns Ideen, wie es konkret für unseren Landkreis weitergehen kann.

 

2.    Aufbau eines Antidiskriminierungsnetzwerks im Landkreis Stendal

Prof. Dr. Katrin Reimer-Gordinskaya & Stefanie Kummer – Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Stendal e.V.

Ohne Diskriminierung zu leben ist unser aller Recht. Dennoch machen Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrem Alltag immer wieder Erfahrungen mit Benachteiligungen. Leider gibt es darüber bisher keinen systematischen Überblick und Dialog. Hier setzt die Idee an, ein Netzwerk aus bestehenden Institutionen im Landkreis zu bilden, um die Einzelfälle zu einem Gesamtbild zusammenzusetzen und eine Grundlage für Gespräche und Veränderungsprozesse zu schaffen. Im Workshop werden die Idee sowie ein bereits funktionierendes, praktisches Vorbild genauer vorgestellt. Im Anschluss wollen wir mit allen Teilnehmenden das Konzept und die Möglichkeiten seiner Umsetzung im Landkreis Stendal diskutieren.

 

3.    Vielfalt inklusiv leben! – Ein Planspiel

Planpolitik – interaktive politische Bildung

Alle Menschen im Landkreis Stendal sind unterschiedlich in ihrem Aussehen, Alter, ihren Fähigkeiten und Interessen. Wie kann es gelingen, dieser Vielfalt im Alltag, am Arbeitsplatz, in Behörden, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Freizeitangeboten gerecht zu werden? Mit Hilfe der Tischleitung simulieren Sie als Teilnehmende verschiedene Situationen in denen Menschen ausgeschlossen und ungleich behandelt werden (könnten). Nach der Diskussion dieses Perspektivwechsels entwickeln Sie Ideen und Vorschläge zur Verbesserung der Situation. Diese werden in die Handlungsstrategie der Partnerschaft für Demokratie aufgenommen und an den Landkreis Stendal herangetragen.

 

4.    Willkommenskultur: Gegenwart und Zukunft im Landkreis Stendal

Björn Malycha - Migrationskoordinator des Landkreises Stendal

Hunderte Menschen in Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung des Landkreises Stendal haben sich im vergangenen Jahr dafür eingesetzt, den ca. 1500 Menschen, die im Landkreis Zuflucht suchten, das Ankommen zu ermöglichen. In diesem Workshop nehmen Teilnehmenden die aktuelle Lage und künftige Entwicklung in den Blick. Gemeinsam geht man der Frage nach, wie sich die Willkommenskultur im Landkreis Stendal auch weiterhin gestalten lässt.

 

5.    Sollten Bürger_innen bei der Abfallentsorgung, Stadtplanung etc. mitreden?

Dominik Wörner & Christian Davepon – Insights DE

Während Mitgliederzahlen in Parteien sinken, nutzen immer mehr Menschen zur politischen Debatte und Mitbestimmung Social Media, Internetumfragen, Blogs und Video-Channel. Das Team des deutsch-israelischen Unternehmens hat eine praktische Möglichkeit entwickelt, das Wissen der Bürger_innen sowie weitere Stakeholder zielführend in Entscheidungsprozesse zu integrieren. Mit dem Software-basierten Programm erhalten Entscheider_innen in Politik und Verwaltung konstruktive Ratschläge direkt von ihren Zielgruppen. Beide Seiten haben davon einen Mehrwert und die Qualität der Entscheidungen steigt. Im Thementisch stellt das Team seine Arbeit für u.a. die Städte Berlin und Wuppertal vor. Anschließend soll diskutiert werden, welche Chancen sich hieraus für die Kommunalpolitik und Verwaltung im Landkreis Stendal ergeben können. Weitere Informationen finden Sie auch unter: www.insights.us/de

 

6.    Reichsbürger: Querulanten? Verschwörungstheoretiker? Rechtsextreme? - Rechte Versatzstücke und der Kampf gegen das Gemeinwesen.

David Begrich & Martin Burgdorf - Miteinander e.V.

Immer mehr Menschen berichten über Aktivitäten von Anhänger_innen der so genannten Reichsbürgerszene. Diese Aktivitäten erstrecken sich von kruden Verschwörungstheorien und der Leugnung der Existenz der Bundesrepublik, über die "Gründung" von kleinen Phantasiestaaten und dem Entwurf von bizarren Staatsrechtstheorien bis zur Verweigerung, Gebühren und Abgaben an eine vermeintliche "BRD-GmbH" zu zahlen. Im Extremfall mündet dieses Gedankengut in teils rechtsextremer und offen antidemokratischer Systemfeindschaft. Kommunalverwaltungen, Polizei und Justiz werden zunehmend angefeindet, Mitarbeiter_innen bedroht, genötigt und teils sogar körperlich angegriffen. Dramatisches Beispiel für solch eine Eskalation sind die Schüsse in Reuden, wo die Polizei wegen einer Zwangsvollstreckung gegen einen Protagonisten der Reichsbürgerszene mit einem Großaufgebot anrücken musste und im Einsatz sogar beschossen wurde.

David Begrich und Martin Burgdorf vom Verein Miteinander wollen in dem Workshop ein kurzes Schlaglicht auf diese Szene werfen, die auch im Landkreis Stendal wahrnehmbar ist. Es sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im sehr heterogenen Reichsbürgerspektrum herausgearbeitet und aufgezeigt werden, was das Demokratie gefährdende an dieser Szene ist.

Ferner sollen die Erfahrungen von vor Ort einfließen und gemeinsam überlegt werden, wie man solchen Aktivitäten begegnen könnte.

 

7.    Wie fördern wir Demokratie bei Kindern und Jugendlichen? – Nachbereitung des Theaterstückes „Ich will das, was Du nicht willst“

Kerstin Dathe & Ronny Mernitz – Theater der Altmark Stendal

Wie kann Schüler_innen verdeutlicht werden, dass sich Demokratie „lohnt“, auch wenn sie manchmal ganz schön anstrengend sein kann? Das Theater der Altmark hat ein Stück entwickelt, in dem die Herausforderungen und Chancen einer demokratischen Gemeinschaft thematisiert werden. Das Stück wurde mehrfach für Schüler_innen aufgeführt und nachbereitet. Kommen Sie in dem Workshop darüber ins Gespräch, wie auf spielerische Weise demokratische Werte und Grundbegriffe vermittelt werden können. Tauschen Sie sich über die Fragen und Ansichten aus, welche die Schüler_innen hierzu hatten und entwickeln Sie gemeinsam Möglichkeiten zur Demokratieförderung im Landkreis Stendal.

Sieben Demokratie-Projekte bewilligt

Die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Stendal vergibt 2016 Fördermöglichkeiten für Aktionen und Projekte, die sich für ein demokratisches, weltoffenes und vielfältiges Zusammenleben im Landkreis Stendal einsetzen. Einzelne Bürger_innen, Initiativen und Vereine konnten bis zu 500€ für Aktionen beantragen. Darüber hinaus stehen in diesem Jahr Mittel für Projekte von 500€ - 3.000€ zur Verfügung.  

Die ehrenamtlichen Mitglieder des Begleitausschusses standen vor einer großen Herausforderung. 14 Projekte für einen weltoffenen Landkreis lagen den berufenen Ausschussmitgliedern aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung zur Entscheidung vor. Da insgesamt nur 17.000 Euro vergeben werden konnten, galt es, die durchweg guten Vorhaben zu bewerten und zu wichten. Die vielfältigen Ideen zeigen, dass es eine aktive Zivilgesellschaft gibt, die für ein tolerantes Miteinander, insbesondere in Bezug auf Geflüchtete steht.  

Am Ende wurden sieben Anträge bewilligt. Die Träger der nicht bewilligten Aktionen erhalten, so ein Votum des Begleitausschusses, über die Fachstelle weiterhin beratende Unterstützung, auch zu anderen möglichen Förderungen.

Mit den folgenden Links finden Sie eine Übersicht der Demokratieprojekte 2016 sowie die Richtlinien an denen sich die Projektvergabe orientierte.

Wir geben Ihnen jederzeit weitere Auskünfte und beraten Sie gerne. Anschrift und Kontakt finden Sie in der Infoleiste rechts.

In den Jahren 2017 - 2019 werden erneut Förderungen vergeben.

Die Förderung von Demokratie- und Toleranzaktionen ist eingebettet in Bestrebungen des Landkreises Stendal, langfristig und umfassend Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in der Region abzubauen, eine Kultur der Vielfalt und Weltoffenheit im Landkreis zu stärken sowie Teilhabe und Mitbestimmung aller Bevölkerungsgruppen zu optimieren. Dafür beteiligt sich der Landkreis Stendal am Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“, welches vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.